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wiki:9_guetersloh_schlossholte_stuckenbrock

Schloß Holte - Stukenbrock

www.Stadt Schloß Holte-Stukenbrock.de

Dieses ist die Beschreibung der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock mit ihren früheren Bauerschaften, den ihnen folgenden Gemeinden und den Kirchengemeinden (Kirchspielen).

Bauerschaften, Dörfer und Städte

Mit ihren jeweiligen Hausnummern etwa im Umfang vom Urkataster:

Hausstätten- und Höfeliste

Bücher

Mitte der Senne, Schloß Holte - Stukenbrock (Rudolf Gürtler)

Zur Regionalbuch-Bibliothek für Schloß Holte-Stukenbrock

Geschichte

Schloß Holte

1153 werden zwei „Lindbikehöfe“ (vermutlich Obermeier und Johannliemke) in Liemke an der Wapel erstmals in einer Urkunde des Paderborner Bischofs Bernhard I. von Oesede erwähnt. Es wird vermutet, dass die ältesten Liemker Höfe aber sogar bis in die karolingische Zeit zurückreichen könnten. Oft werden diese Hofstellen bei den Sattelmeyern vermutet. Sattelmeyer, waren jene Höfe, die nach dem Rietberger Landrecht von 1697 ehemals „mit einem gesattelten Raunen oder Wallachen der Landesherrschaft, wenn dieselbe ausreisete, dienen mußten“. In Liemke kämen hierfür die Vollspänner-Höfe Dresselhaus, Geisemeier, Langenstroth, Peitzmeyer und der schon genannte Johannliemke in Frage.

Nachdem die reichen und großen Vollspännerhöfe der wachsenden Bevölkerung nicht mehr genügend Hoffläche bereitstellen konnte, wurden die Höfe teilweise geteilt und manchmal mit Flächenzuschlägen zu neuen Vollspänner- beziehungsweise Halbspännerhöfen.

Im 14. Jahrhundert entsteht am Ostrand des Holter Waldes eine Wehrburg der Grafen von Rietberg, das Haus „Holte“, das Bernhard VIII. zur Lippe 1556 total zerstört. An gleicher Stelle errichtet Graf Johann III. von Rietberg und Ostfriesland von 1608 bis 1616 den heutigen Renaissancebau als Jagdschloss.

Stukenbrock

Die erste urkundliche Erwähnung der Stukenbrocker Urhöfe „Brechtme“ und „Gokersterteshusen“ (Brechmann und Gauksterdt) in der Senidi (Senne), stammt aus dem Jahre 1153. Seit 1531 ist die Bezeichnung „Stukenbroike“ für Stukenbrock überliefert. Stukenbrock gehörte als Bauerschaft zum Amt Neuhaus im Fürstbistum Paderborn.

Karten

Verwaltungsstruktur

Schloß Holte

  • Vor 1815: Grafschaft Rietberg → Kirchspiel Kaunitz → mit den Bauerschaft Sende und Liemke
  • Seit 1815: Regierungsbezirk Minden → Landkreis Wiedenbrück → Kanton Neuenkirchen → Gemeinden Sende und Liemke.
  • Seit 1821: Die Kirchspiele Verl und Kaunitz gehen vom Bistum Osnabrück ans Bistum Paderborn.
  • Seit 1838: Wird aus dem aufgelösten Kanton Neuenkirchen das Kanton Verl.
  • Seit 1843: Nach der neuen Landgemeindeortnung vom 31.10.1841 wird mit Wirkung vom 26.05.1843 aus dem Kanton Verl das Amt Verl.

Stukenbrock

  • Vor 1803: Fürstbistum Paderborn → Kirchspiel Stukenbrock (vor 1600 Oerlinghausen) → Bauerschaft Stukenbrock (vor 14.Jahrhundert Brehtmen genannt)
  • Seit 1816: Regierungsbezirk Minden → Kreis Paderborn → Oberamt Neuhaus, Amt Delbrück → Gemeinden Stukenbrock.
  • Seit 1844: Nach der neuen Landgemeindeortnung vom 31.10.1841 wird mit Wirkung vom 26.05.1843 der Kreis Paderborn mit dem Oberamt Neuhaus, Amt Delbrück und Gemeinde Stukenbrock gebildet.

Schloß Holte - Stukenbrock

  • Seit 1947 : wird aus dem Regirungsbezirk Minden der Regierungsbezirk Detmold
  • Seit 1970 gemeinsam: Regierungsbezirk Detmold → Kreis Bielefeld → Gemeinde Schloß Holte - Stukenbrock
  • Seit 1973 gemeinsam: Regierungsbezirk Detmold → Kreis Gütersloh → Gemeinde Schloß Holte - Stukenbrock
  • Seit 2003 gemeinsam: Regierungsbezirk Detmold → Kreis Bielefeld → Stadt Schloß Holte - Stukenbrock

Stadtarchiv Schloß Holte - Stukenbrock

Heimatverein Schloß Holte - Stukenbrock

Haus und Hof-Patenschaft Schloß Holte - Stukenbrock

Siehe unter jedem Hof bei Bauerschaften in den Höflisten.

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/9_guetersloh_schlossholte_stuckenbrock.txt · Zuletzt geändert: 2020/11/03 16:28 von michael