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wiki:guetersloh_verl

Verl

www.Stadt Verl.de

Dieses ist die Beschreibung der Stadt Verl mit ihren früheren Bauerschaften, den ihnen folgenden Ämter/Gemeinden und den Kirchengemeinden (Kirchspielen).

Sie entsteht mit der Unterstützung des Stadtarchiv Verl und dem Heimatverein Verl.

Bauerschaften, Dörfer und Städte

Mit ihren jeweiligen Hausnummern etwa im Umfang vom Urkataster:

Hausstätten- und Höfeliste

Bücher

Heimatbuch Verler Land 1936

Zur Regionalbuch-Bibliothek für Verl

Geschichte

Im Jahre 1264 wird Verl erstmals in einer Urkunde in der Person eines Zeugen namens „Henricus de Verlo“ erwähnt. Da Verl in der Grafschaft Rietberg lag, die durch die Teilung der Grafschaft Werl-Arnsberg entstand, ist zu vermuten, dass durch den neuen Grafen zu Rietberg der Name Verl angelehnt an den Stammsitz Werl, diesem kleinen Dorf aus vier Höfen und einer Mühle (Urkunde 1370, Staatsarchiv Münster) gegeben wurde.

(Namen über die Jahrhunderte: Werla - Werle - Werlo - Werl, Verlo - Verle - Verl / mit Endung -la,-le, -lo oder -loh gleich für Gehölz, Hain, Wald; z.B. Eichenwald. Siehe Lohgerberei: Das Gerbmittel wurde aus Eichenrinde erzeugt. Ebenso aber auch von Loh oder Loch abgeleitet eine Öffnung, Lichtung; z.B. Waldlichtung.)

Im Laufe des 14.;15. und 16. Jahrhunderts entstand nun durch Schenkungen, Erbschaften und Zukäufe von Höfen der Grafschaft Ravensberg, der Grafschaft Lippe und der Herrschaft Rheda, sowie aus dem Besitz des Bistums Paderborn, der nördliche Teil der Grafschaft Rietberg mit den Bauerschaften Verl-Gütersort, Bornholte, Sende, Liemke und Österwiehe, die dann im Bielefelder Rezess von 1565 in festen Grenzen vertraglich beurkundet wurde. Seit einem Erbfolgestreit im 17. Jahrhundert führen die Fürsten von Liechtenstein noch immer den Zusatz Graf zu Rietberg, obwohl der Prozess vor dem Kaiser verloren ging. 1699 kam die Grafschaft Rietberg durch Heirat an die Grafen zu Kaunitz in Austerlitz-Mähren. Sie gründeten 1746/48 die Kirche St. Maria Immaculata und das Kirchdorf Neukaunitz, zu dem die Bauerschaften Liemke und Österwiehe gehörten.

Mit der Gebietsreform 1970 entstanden im nördlichen Gebiet der historischen Grafschaft Rietberg zwei neue Gemeinden, Verl und Schoß Holte. Zur neu gebildeten Großgemeinde Verl gehören seitdem die ehemalige Gemeinde (Bauerschaft) Verl (mit Ausnahme des Gebietes westlich der A2), Bornholte, der westliche Teil von Sende, Österwiehe (mit Ausnahme des südwestlichen Endes) und der nordöstliche Teil von Varensell (Gebiet um die Kraxter Höfe).

2010 wurde aus der Gemeinde Verl die Stadt Verl.

Die fünf Bauerschaften von Verl in der heutigen Struktur (Liemke = Schloß-Holte) plus Varensell (Nord-Ost):

Karten

Lage der Grafschaft Rietberg

Grafschaft Rietberg mit Verl(o)

Amt Verl bis 1971

Stadt Verl im Kreis Gütersloh

Die Ortsteile der Stadt Verl

Verl, siehe: Maps

Verwaltungsstruktur

  • Vor 1815: Grafschaft Rietberg → Kirchspiele Verl und Kaunitz → mit Bauerschaften Verl/Gütersort, Bornholte, Sende, Liemke, Österwiehe
  • Ab 1815: Regierungsbezirk Minden → Landkreis Wiedenbrück → Kanton Neuenkirchen → Gemeinden Verl, Bornholte, Sende, Liemke, Österwiehe
  • Seit 1821: Die Kirchspiele Verl und Kaunitz gehen vom Bistum Osnabrück ans Bistum Paderborn.
  • Seit 1838: Wird aus dem aufgelösten Kanton Neuenkirchen der Kanton Verl.
  • Seit 1843: Nach der neuen Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wird mit Wirkung vom 26.05.1843 aus dem Kanton Verl das Amt Verl.
  • Seit 1970: Regierungsbezirk Detmold → Kreis Gütersloh → Gemeinde Verl
  • Seit 2010: Regierungsbezirk Detmold → Kreis Gütersloh → Stadt Verl

Auskünfte

Stadtarchiv Verl

Heimatverein Verl

Haus- und Hof-Patenschaft Verl

Siehe unter jedem Hof bei Bauerschaften in den Höflisten.

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
                                   
wiki/guetersloh_verl.txt · Zuletzt geändert: 2019/10/30 03:22 von michael