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wiki:5_guetersloh_herzebrock_clarholz

Herzebrock-Clarholz

www.Gemeinde Herzebrock-Clarholz.de

Dieses ist die Beschreibung der Gemeinde Herzebrock-Clarholz mit ihren früheren Bauerschaften, den ihnen folgenden Gemeinden und den Kirchengemeinden (Kirchspielen).

Bauerschaften, Dörfe und Städte

Hausstätten- und Höfeliste

Clarholz

Hausstätten- und Höfelisten Clarholz

Herzebrock

Hausstätten- und Höfelisten Herzebrock

Literatur

Herzebrock, Kloster und Ortsgeschichte (Eckhard Möller)

Zur Regionalbuch-Bibliothek für Herzebrock-Clarholz

Geschichte

In der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts wurde das Benediktinerinnenkloster Herzebrock gegründet, 1133 das Prämonstratenserkloster Clarholz, mit dem ursprünglich eine weibliche Niederlassung des Ordens im benachbarten Lette verbunden war. Beide Klöster besaßen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft umfangreichen Grundbesitz. In der Herrschaft Rheda bildeten sie zusammen mit dem Kloster Marienfeld die Landstandschaft. Im Zuge der Säkularisation wurden die Klöster 1803 durch Graf Moritz Casimir II. von Bentheim-Tecklenburg aufgelöst. Die Chorfrauen und -herren wurden vertrieben, der Grundbesitz fiel an das Grafen- und heutige Fürstenhaus. Nach der Mediatisierung der Herrschaft Rheda und der Eingliederung als Kanton in das Großherzogtum Berg bildeten Herzebrock und Clarholz mit Lette eigenständige Mairien (Bürgermeistereien). An dieser lokalen Verwaltungsstruktur wurde festgehalten, nachdem die ehemalige Herrschaft Rheda in das Königreich Preußen eingegliedert worden war. Die Bürgermeistereien Herzebrock und Clarholz, von einem Bürgermeister gemeinsam verwaltet, gehörten zum Kreis Wiedenbrück im Regierungsbezirk Minden. 1851 wurden die beiden Bürgermeistereien zum Amt Herzebrock zusammengefasst, das aus den drei selbstständigen Gemeinden Herzebrock, Clarholz und Lette bestand.

Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform wurden mit dem „Gesetz zur Neugliederung des Kreises Wiedenbrück und von Teilen des Kreises Bielefeld“ vom 4. Dezember 1969 die beiden Gemeinden Herzebrock und Clarholz zum 1. Januar 1970 zur neuen Gemeinde Herzebrock zusammengeschlossen. In die neue Gemeinde wurden Teile der Gemeinde Kirchspiel Oelde (Bauerschaft Menninghausen, Amt Oelde, Kreis Beckum) sowie ein Flurstück aus der Stadt Gütersloh eingegliedert. Das Amt Herzebrock wurde aufgelöst, Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Herzebrock bzw. heute Herzebrock-Clarholz. Lette, die dritte Gemeinde des aufgelösten Amts, sowie einige Flurstücke der Gemeinde Clarholz wurde in die Stadt Oelde (Kreis Beckum, heute Kreis Warendorf) eingegliedert.

Die Gemeinde gliedert sich in die beiden Ortschaften Herzebrock und Clarholz, die den beiden ehemaligen Gemeinden entsprechen, aus denen die heutige Gemeinde 1970 gebildet wurde. Seit dem 10. Februar 2010 bestehen wieder beide Ortschaften.

Zur Ortschaft Herzebrock gehören (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden) die Bauerschaften Bredeck, Quenhorn, Groppel, Pixel, Brock und Möhler. Früher wurde, was heute nicht mehr üblich ist, Herzebrock in Kirchdorf (der Teil um die Pfarrkirche St. Christina) und Postdorf (der Teil an der heutigen B 64) eingeteilt.

Zur Ortschaft Clarholz Samtholz, Sundern, Oelkerort, Heerde und Holzhof. In Clarholz sind in den 1970er Jahren im Neubaugebiet Friedlandsiedlung mit 134 Wohnungen 400 Spätaussiedler vor allem aus dem heutigen Polen angesiedelt worden, was damals 10 Prozent der Bevölkerung des Ortsteils ausmachte.

Karten

Herzebrock / Preußische Ur-Kataster von 1829

Herzebrock Clarholz in der heutigen Gebietsform.

Herzebrock Clarholz, siehe: Maps

Auskünfte

Kreisarchiv Gütersloh

Gemeindearchiv Herzebrock Clarholz

Heimatverein Herzebrock Clarholz

Clarholz

Heimatverein Herzebrock

Heimatverein-Herzebrock

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/5_guetersloh_herzebrock_clarholz.txt · Zuletzt geändert: 2021/09/28 20:52 von michael