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wiki:rietberg_druffel

Druffel

Dieses ist die Beschreibung der Bauerschaft Druffel.

Hausstätten- und Höfeliste

Die [Druffeler Hausstätten- und Höfeliste] umfasst die Hofnummern 1 bis 56. Dieses ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Höfe.

Geschichte

Druffel wurde 1082 erstmals in der Herzebrocker Heberolle erwähnt. Der Name stammt vom niederdeutschen Wort Drubbel ab, das Gruppe, Menge oder Traube bedeutet. Es bestand eine Abgabepflicht von einem oder mehreren Höfen gegenüber dem Kloster Herzebrock. Die Zugehörigkeit zur Grafschaft Rietberg wurde 1237 beurkundet. Nach dem Wiener Kongress 1814/1815 wurde Druffel, das zu der Zeit aus 74 Hausstellen mit 468 Einwohnern bestand, eine selbstständige Gemeinde im Kreis Wiedenbrück, der 1816 gegründet wurde. 1843 wurde Druffel im Rahmen der Landgemeindeordnung der Provinz Westfalen eine der acht Gemeinden des Amtes Rietberg. Nachdem 1929 der ursprüngliche Hof Druffelsmeier abgebrochen wurde, konnte durch den Verkauf von Grundstücken die Entwicklung des Ortskerns beginnen. 1950 wurde der „Bebauungsplan Druffelsmeier“ erstellt, der das Gebiet des heutigen Nordring umfasste. Nachdem die Bauern Wittreck und Kuper einige Jahre später Siedlungsland zur Verfügung stellten, wurde der Ortskern um die heutige Kreutzbreede erweitert. Ab 1964 wurde dann auch die Kirchseite (heute „Am Rothenbach“) bebaut.

Am 1. Januar 1970 wurde Druffel in die Stadt Rietberg eingegliedert.

Druffel

Dokumente

Bücher

Monographie des Kreises Wiedenbrück, Gemeinden Bokel und Druffel 1968 (Mohn Druck, Gütersloh)

Zur Regionalbuch-Bibliothek für Rietberg

Karten

Territorium der Grafschaft Rietberg bis 1815

Urkataster - Karte Preußen 1820/21, nach Heinrich Amtenbrink 1927 bis 1976

Digitale Bearbeitung: Nutzungsflächen in Druffel 1820/21, Michael Erichreineke, Verl 2020

Urkataster - Karte Preußen 1820/21, nach Heinrich Amtenbrink 1927 bis 1976

Buch: Monographie des Kreises Wiedenbrück, Gemeinden Bokel und Druffel 1968 (Mohn Druck, Gütersloh)

Die ehemalige Bauerschaft Druffel in ihrer heutigen Struktur.

Druffel, siehe: Maps

Verweise

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/rietberg_druffel.txt · Zuletzt geändert: 2020/03/22 19:32 von michael