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wiki:wiedenbrueck_stadt_040

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Wiedenbrück Nr. 40

heute : Lange Straße 19, 33378 Rheda-Wiedenbrück

Brinkmann

heute :

Fotos

Lange Straße mit Haus Nr.19 um 1970, Blickrichtung Südwest

Lange Straße 19, Ostseite um 2018

www.wikipedia.org / Wiedenbrück - Lange Straße 19

Geschichte

  • Hausdaten :
  • 1. Bebauung: 1584 nachgewiesen, vor 1824 Abbruch.
  • 2. Bebauung: 1824

Besitzerfolge

  • 1584 Petersen Hans (1573 eingebürgert)
  • 1601, 1. Juli Im Haus des Hans Petersen sticht Alhart Brandt von Geseke den Caspar Deppe „mit einen Paihe“ (Pike) durch die Hand und muss dafür 10 rtl. Strafe zahlen.
  • 1604 Hans Petersen hat 3 Kühe, 1 Rind, 1 Schwein.
  • 1616, 18. Juli Pagendarm Anna, die Witwe von Hans Petersen, verkauft das Haus an ihren Sohn Petersen Adrian, Pastor zu Gütersloh.
  • 1617, 14. Mai Adrian Petersen, Pastor zu Gütersloh, verkauft das Haus an Lüninghaus Johann, 1630/46 Bürgermeister.
  • 1617 Nott Adrian
  • 1618, 6. November Adrian Nott wird zu 1 1/2 rtl. Brüchten bestraft, weil er Steuermertens Sohn in seinem Haus blutig geschlagen hat. Dieser wird zu 1 rtl. Brüchten bestraft, weil er Adrian Nott beschuldigt hat.
  • 1623 Nölke Heinrich, Handelsmann, ab 04.07.1627 Mitglied des Krameramtes (1623 eingebürgert, + 1635).
  • 1628 Heinrich Nölke, Handelsmann.
  • 1635, 15. Mai Bürgermeister Heinrich von Kamen sen. (Hs.Nr. 57, 99, 107, 382, 387) leiht sich 155 rtl. bei Margaretha Lüninghaus, der Witwe von Heinrich Nölke.
  • 1637/60 Gerd Hartweg und seine Ehefrau Margaretha Lüninghaus, die Witwe von Heinrich Nölke, spenden 40 rtl. für die Besoldung der Lehrer und Unterhaltung des Schulgebäudes der höheren Knabenschule.
  • 1638 Hartweg Gerd, Brauer, Mitglied des Krameramtes (1638 eingebürgert).
  • 1647, 29. November Während der Wache an der Langenbrückenpforte ist zwischen Gerd Hartweg und Christoph Hase (Hs.Nr. 28) eine Schlägerei und Beleidigungen vorgefallen. Hase hat Hartweg „mit einer piquen (pike) etliche stiche geben“. Als Zeugen fungierten Dietrich Uhrmeister (Hs.Nr. 362) und Rolf Kuhlmann (Hs.Nr. 31).
  • 1648, 23. Dezember Schreiben des Gografen Assuerus Eggert an Fürstbischof Franz Wilhelm von Wartenberg über die konfessionellen Gottesdienste des inzwischen verstorbenen Adrian Petersen in Gütersloh und über die Reformation.
  • 1649 Gerd Hartweg, Brauer und seine Ehefrau.
  • 1654, 12. März Christoph Ostmann (Hs.Nr. 148, 182, 375) und Christian Wippermann (Hs.Nr. 63, 89, 92) als Vormünder der Kinder des verstorbenen Hermann Lüninghaus und seiner Ehefrau Gertrud Veltmann (Hs.Nr. 80), die Onkel und Tante von Johann Lüninghaus (Hs.Nr. 288.1, 288.9) waren, haben zusammen mit dem Lohnherrn Heinrich Haver (Hs.Nr. 323), Otto Veltmann (Hs.Nr. 17, 80) und Gerhard Emsmann (Hs.Nr. 258) die Rechnung über den Nachlass abgelegt.
  • 1672 Gerd Hartweg, Brauer und seine zweite Ehefrau.
  • 1682 Krümpelmann Ernst Otto, 1713 Hofherr, 1703/24 Mitglied des Schmiedeamtes und seine erste Ehefrau.
  • 1700/13 Ernst Otto Krümpelmann und seine zweite Ehefrau.
  • 1728 Ostberg Anna, Witwe Ernst Otto Krümpelmann zahlt 2 ß. 18 1/2 d. für 2 Kämpe, 1 1/2 Gärten, 1 Garten am Steinweg, ihr Sohn Ernst zahlt 8 d. für 1/2 Kamp am Bredenschem.
  • 1729, 21. Januar Bernd Heinrich Schmidt (Hs.Nr. 24, 311) hat den Johann Gerd Hilthorst in Ernst Krümpelmanns Haus derartig geschlagen, dass er „schier für todt liggen geblieben“ und ist auf 4 Mark Brüchten bestraft worden.
  • 1733 Krümpelmann Ernst jun.72, 1730/33 Mitglied des Schmiedeamtes und seine Ehefrau.
  • 1738 Osthues (Osthaus) Johann Heinrich und seine erste Ehefrau.
  • 1755 Johann Heinrich Osthues (Osthaus), dessen Kinder.
  • 1757 Osthues (Osthaus), Friedrich Caspar und seine Ehefrau (am 29.11.1757 mit der Tochter Gertrud eingebürgert).
  • 1760, 29. August Friedrich Caspar Osthaus behält das Haus für 400 rtl. und schuldet deshalb seinem Bruder Franz 265 rtl.
  • 1762, 26. Juni Bürgermeister und Lohnherr lassen die Pferdebesitzer fragen, Roggen aus Osnabrück zu holen. Friedrich Caspar Osthaus hat gesagt, „wan er einzustann hette, wolte er fahren“.
  • 1765, 27. April Nach dem Tod des Lohnherrn Johann Theodor Schem erfolgt unter den Erben eine große Erbauseinandersetzung.
  • 1770 Friedrich Caspar Osthaus, Bäcker und Franz Osthaus.
  • 1771, 19. September Franz Osthaus beklagt sich, dass sein Bruder Friedrich Caspar das Haus, das er, Franz, vor Jahren für 400 rtl. gekauft habe, so ruinieren würde, dass es fast unbrauchbar geworden sei.
  • 1772 Friedrich Caspar Osthaus, Bäcker und seine Ehefrau mit 2 Söhnen und 1 Tochter.
  • 1772, 28. Februar Josef Ferdinand König (s. Hs.Nr. 120.1, 162/163, 176, 383, 383.1), als Bevollmächtigter des Franz Osthaus, klagt Friedrich Caspar Osthaus an, dieses Haus zu ruinieren und zu vernichten.
  • 1772, 12. Juni Der Vikar Georg Heinrich Aloysius Middendorf (Hs.Nr. 66, 68) erscheint im Namen seines verstorbenen Vaters, des Lohnherrn Caspar Heinrich Middendorf (Hs.Nr. 66, 68), der als Vormund über die Söhne Friedrich und Franz des verstorbenen Johann Heinrich Osthaus fungierte.
  • 1789 Franz Osthaus und seine Ehefrau Gertrud Mellage.
  • 1789, 3. August Krampe (Cram) Caspar Heinrich und seine Ehefrau.
  • 1797, 24. Juni Der Bürger Caspar Heinrich Cram hat eine Hypothek von 40 vollwichtigen rheinischen Goldgulden aufgenommen.
  • 1816/17 Caspar Heinrich Krampe, Ackersmann und seine Ehefrau.
  • 1822, 3. Mai Brinkmann Hermann Joseph, Blaufärber (am 01.08.1822 aus Warendorf eingebürgert).
  • 1824 Abbruch und Neubau.
  • um 1850 In diesem Haus befindet sich die Postexpedition mit Postexpedient Stoltz.
  • 1850 Krampe Marie Catharine, die Witwe von Hermann Joseph Brinkmann.
  • 1852, 9. Dezember Brinkmann, Heinrich, erhält das Haus von seinen Eltern (s. Hs.Nr. 37).
  • 1861, 19. Februar Barkhoff Felix Caspar, Orgelbauer (* 1824 in Südkirchen, + 1877 in Philadelphia, USA).
    • Sein Sohn Karl Lorenz folgte ihm 1870 nach Amerika.
  • 1866, 2. März Heising Johann Bernard, Ökonom, ab 1829 Mitglied der Kalandsbruderschaft.
  • 1867, 1. Oktober und 1868, 21. März Niemann Therese, die Witwe von Bernard Heising (Rechtsnachfolgerin für ihren verstorbenen Ehemann).
  • 1894, 12. November Lichtenauer Elisabeth, die Witwe von Ludwig Stüer und die Söhne Leonard und Anton.
  • 1905, 4. April Verron Heinrich, Konrektorund seine Ehefrau Maria Sommer (* 15.01.1870, + 07.07.1956).
  • 1911, 17. Februar Fick Philipp, Tischler (* in Dierdorf).
  • 1970 Fick A., die Ehefrau von M. Hoffmann
  • später Fick E., die Ehefrau von J. Weichart.

Quelle : Stadt Rheda-Wiedenbrück, Archivarin Annette Roesler und Josef Temme

Karten

Preußisches Ur-Kataster Wiedenbrück 1822, Stadt Wiedenbrück Flur 1

Karte nach den Preußischen-Urkataster 1822, M. Erichreineke 2025

Karte TK 25 1837

Karte TK 25 1922

Karte TK 25 2001

Karte Google Maps 2025

Lange Straße 19 Google Maps

Dokumente

Postkarte Lange Straße 1933, Nr. 40 links, Blickrichtung Nord

1940 Fick, Lange Straße 19

Adressbücher Kreis Gütersloh

Schrägluftbild 2020er, Blickrichtung Nordost

Hansa Luftbild AG, Luftbildpläne 1951-1970 RW 0230, Nr. 15314 2.6.1965

Wiedenbrücker Häuser, Band 1, Josef Temme

bearbeitet durch Annette Roesler, Stadtarchiv Rheda-Wiedenbrück 2009

siehe : Regional-Literatur zu Rheda-Wiedenbrück

Verweise

Auskünfte

Stadtarchiv Rheda Wiedenbrück

Heimatverein Wiedenbrück

Heimatverein Wiedenbrück

Ausführliche Informationen : Wiedenbrück Nr. 40 / Archiv

Auskünfte erhalten Sie unter:

                 info@westfalenhoefe.de
wiki/wiedenbrueck_stadt_040.txt · Zuletzt geändert: von michael

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