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wiki:wiedenbrueck_stadt_045

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Wiedenbrück Nr. 45

heute : Lange Straße 34, 33378 Rheda-Wiedenbrück

König

heute :

Fotos

Lange Straße 1933, Blickrichtung Nordost

1967 bis 1984 „Ratsherrenwiese“, Blickrichtung Nordost

Zeitungsauschnitt, Bild von 1985, Blickrichtung Nordost

Geschichte

Die Häuser Nr. 45 und Nr. 47 wurden 1965 abgerissen
und 1985 wurde auf den zusammengelegten Grundstücken nur ein neues Gebäude errichtet
  • Hausdaten :
  • 1. Bebauung: 1641, 1899 Abbruch.
  • 2. Bebauung: 1899, 1967 Abbruch.
  • 3. Bebauung: 1984/85 Marktzentrum „Ratsherrenwiese“.
  • Hausinschrift :
  • ANNO 1641

Besitzerfolge

  • 1641 Neubau.
  • 1645 Otto de Wendt (Hs.Nr. 191.1) und Johann Veltmann (Hs.Nr. 369)
    • als Vormünder der Kinder des verstorbenen Gerichtsschreibers Bernhard Berning (Hs.Nr. 24) spenden dem Provisor Johann Schwenger 18 rtl. zum Neubau des Heiliggeist-Gasthauses (Hs.Nr. 192.1).
  • 1649 Schwenger Johann, geringer Kaufmann, ab 14.04.1646 Mitglied des Krameramtes (1646 aus Oelde eingebürgert)
  • 1661 In diesem Hause wohnt Dr. Bernhard Clarissus Forckenbeck.
  • 1676 Kersting Catharina, die Witwe von Johann Schwenger.
  • 1683 Das Haus der Catharina Kersting, Witwe Johann Schwenger ist bewohnt von einer Soldatenfrau.
  • 1686 Brüggemann Cordt, Mieter.
  • 1694 ?, Witwe von Johann Geißel (tho Geißel), Mieterin.
  • 1697 Schwengers Haus steht hier.
  • 1699/1706 Krümpelmann Peter und seine Ehefrau Magdalena Dahlkötter (s. Hs.Nr. 35).
  • 1699, 12. Oktober Augenschein der Grenze zwischen dem Brauhaus des Otto Thyes (Hs.Nr. 47), Peter Krümpelmann und Andreas Playe (Hs.Nr. 47.1).
  • 1708 Dahlkötte, Magdalena, die Witwe von Peter Krümpelmann.
  • 1710 Mellage Johann Bernard und seine Ehefrau (s. Hs.Nr. 35, 43).
  • 1715 Krümpelmann Peter Heinrich, 1737/38 Gildemeister des Schneideramtes.
  • 1716 Peter Heinrich Krümpelmann und seine erste Ehefrau.
  • 1726, 8. Oktober Das Haus des Johann Bernard Mellage und seiner Ehefrau (Hs.Nr. 43) liegt zwischen den Häusern des Peter Heinrich Krümpelmann und Johann Nelling (Hs.Nr. 41).
  • 1728 Peter Heinrich Krümpelmann zahlt 1 1/2 d. für 2 Kämpe und einen Garten außerhalb der Stadtmauern.
  • 1729 Peter Heinrich Krümpelmann und seine zweite Ehefrau.
  • 1738 Die Witwe von Peter Heinrich Krümpelmann heiratet am 30.09.1738 Bernhard Kersting in Hs.Nr. 245.
  • 1738 Johann Wilhelm Dömer wird als Vormund des Johann Franz Krümpelmann, Sohn von Peter Heinrich Krümpelmann mit dem Krümpelmannschen Lehen belehnt.
  • 1739, 12. März Franz Krümpelmann beschimpft seinen Nachbarn Hermann Mellage (Hs.Nr. 43).
  • 1740 Krümpelmann, Franz, 1739/40 Mitglied des Schneideramtes und seine Ehefrau.
  • 1744, 22. Oktober Hofherr Johann Wilhelm Dömer beklagt sich, dass der Traufenfall des am 20.10.1744 neu erbauten Schweinestalls von Hofherr Johann Heinrich Thumann (Hs.Nr. 47) ihn stört, weil er in sein Grundstück hineinragt und Schaden anrichtet.
  • 1745 Dömer, Johann Wilhelm, 1736 Worthalter, 1737/46 Mitglied des Schneideramtes, 1739/40 Gildemeister des Schneideramtes, 1741 Hofherr und seine Ehefrau (s. Hs.Nr. 10).
  • 1750/57 Die Witwe von Johann Wilhelm Dömer.
  • 1754, 19. Dezember Die Grenze zwischen Hofherr Johann Heinrich Thumann (Hs.Nr. 47) und Maria Elisabeth Krümpelmann, der Witwe von Johann Wilhelm Dömer, wird in Augenschein genommen, weil Thumann mit einer Mistpfuhle die Grenze überschritten hat.
  • 1757 Maria Elisabeth Krümpelmann, die Witwe von Johann Wilhelm Dömer fordert für die Einquartierung der österreichisch-französischen Armee von April bis Juni 1757 16 rtl. und für die Einquartierung der Kurpfälzer Armee vom 11, — 15.12.1757 6 rtl.
  • 1758 Bußmann, Johann Hermann, Schneider, 1737/46 Mitglied des Schneideramtes, 1732, 1737/38 Gildemeister des Schneideramtes, 1737/38 Gildemeister des Bäckeramtes (?), 1738 Ratsherr und seine vierte Ehefrau (s. Hs.Nr. 15, 60)
  • * 1762, 10. Oktober Hofherr Johann Hermann Bußmann nimmt Lohmanns Tochter unentgeltlich auf, deren Bruder wird für 12 rtl. aus dem Waisenregister bei Sebastian Münnich (Hs.Nr. 193) untergebracht.
  • 1767 Die Witwe von Johann Hermann Bußmann.
  • 1772 Die Witwe von Johann Hermann Bußmann mit einer Angehörigen und einer Magd.
  • 1777 Knöbel Conrad, Tabakspinner, 1763/68 Mitglied des Schneideramtes und seine Ehefrau (s. Hs.Nr. 35, 37, 42, 372).
  • vor 1800 Knöbel Johann Gerhard, Metzger und seine zweite Ehefrau (s. Hs.Nr. 42).
  • 1816/17 Stroit Tobias, Tagelöhner und seine Ehefrau.
  • 1821, 9. Oktober Knöbel Hermann Johannes, Metzger, Lohnherr, Fuhrmann und Ackersmann und seine zweite Ehefrau (s. Hs.Nr. 37, 371, 372).
    • und Rosenberg, Abraham (* 1779, + 20.03.1869, begraben auf dem jüdischen Friedhof Rheda) (s. Hs.Nr. 112, 114, 152, 153, 164, 200, 239, 253, 264, 331).
    • (Pastor Joseph Daniel Metzler hält 1924 einen Vortrag zur Geschichte Wiedenbrücks seit 952, unter anderem zur Geschichte der Juden, die bis 1348 im Judenghetto Ecke Judenstraße - Nonnenwall gewohnt haben und 1348 vertrieben wurden. Die Synagoge stand an der nordwestlichen Ecke des Krankenhausgartens, daneben das Rabbinerhaus. Abraham Rosenberg war der erste Jude, der hier Wohnungserlaubnis erhielt.)
  • 1822, 14. Mai Hermann Johannes Knöbel, Ackersmann und Ehefrau.
  • 1823, 12. Juni König Johann Ferdinand Thomas, Kaufmann und erste Ehefrau (s. Hs.Nr. 43, 383, 383.1, 389.1).
  • 1830, 29. Januar Kuhlmann Marianne, die Witwe des Tagelöhners Heinrich Mellage, erwirbt dieses Haus durch Tausch gegen ihr Haus Hs.Nr. 43 und erhält noch zusätzlich 120 rtl. (s. Hs.Nr. 43, 47).
  • 1830, 6. Juni Sievecke Hermann (am 07.06.1830 aus Neuenkirchen bei Rietberg eingebürgert) und seine erste Ehefrau, die Witwe von Heinrich Mellage, kaufen das Haus für 280 rtl.
  • 1847, 24. April Hermann Sievecke und seine zweite Ehefrau.
  • 1854, 12. August Mellage, Franz und seine Ehefrau, die Witwe von Hermann Sievecke.
  • 1898, 23. Februar Mellage genannt Sievecke Maria Elisabeth, Näherin nach Testament vom 11.05.1883.
  • 1899/1900 Sander Johann, Bäcker und seine Ehefrau (s. Hs.Nr. 43, 47).
    • Sie reißen das alte Haus ab und bauen ein neues Haus an dieser Stelle.
  • 1915 Dreismann Joseph, Kaufmann und seine Ehefrau, die Witwe von Johann Sander in Neuenkirchen.
  • 1931 Beckmann Martin, Polizeiassistent i. R.
  • 1938 Reckhaus Heinrich, Malermeister und seine Ehefrau (s. Hs.Nr. 262).
  • 1959 Heinrich Reckhaus, Malermeister und Reckhaus Norbert, Kaufmann (s. Hs.Nr. 262).
  • 1960 Reckhaus, E.
  • 1967 Stadt Wiedenbrück, Abbruch.
  • 1984/85 Marktzentrum „Ratsherrenwiese“.

Quelle : Stadt Rheda-Wiedenbrück, Archivarin Annette Roesler und Josef Temme

Karten

Preußisches Ur-Kataster Wiedenbrück 1822, Stadt Wiedenbrück Flur 1

Karte nach den Preußischen-Urkataster 1822, M. Erichreineke 2025

Karte TK 25 1837

Karte TK 25 1922

Karte TK 25 2001

Karte Google Maps 2025

Lange Straße 34 Google Maps

Dokumente

Postkarte Lange Straße 1933, Nr. 45 rechts, Blickrichtung Nord

1940 Reckhaus, Lange Straße 34

Adressbücher Kreis Gütersloh

Schrägluftbild 2020er, Blickrichtung Nordost

Hansa Luftbild AG, Luftbildpläne 1951-1970 RW 0230, Nr. 15314 2.6.1965

Wiedenbrücker Häuser, Band 1, Josef Temme

bearbeitet durch Annette Roesler, Stadtarchiv Rheda-Wiedenbrück 2009

siehe : Regional-Literatur zu Rheda-Wiedenbrück

Verweise

Auskünfte

Stadtarchiv Rheda Wiedenbrück

Heimatverein Wiedenbrück

Heimatverein Wiedenbrück

Ausführliche Informationen : Wiedenbrück Nr. 45 / Archiv

Auskünfte erhalten Sie unter:

                 info@westfalenhoefe.de
wiki/wiedenbrueck_stadt_045.txt · Zuletzt geändert: von michael

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